
19.10.2009
Der 16. Österreichische NPO-Kongress, der am 14. und 15. Oktober im Tagungszentrum Schloß Schönbrunn stattfand, bot sehr pointierte und gleichzeitig vielfältige Zugänge zu dem Veranstaltungs-Motto "Konzentration auf das Wesentliche“. Idealismus als wesentlicher Motor
Das Wesentliche und Motivierende ist der Idealismus, der sich auch darin manifestiert, dass in NPOs ein sehr starkes Spannungsfeld zwischen Effizienz und Idealismus „auf der Tagesordnung“ steht, skizzierte gleich zum Auftakt Christoph Badelt, WU-Rektor, das „Wesentliche in NPOs“. Da durch den Begriff „Nonprofit“ eine Abgrenzung und nicht ein Ziel definiert worden ist, stünden die NPOs vor allem vor der Herausforderung, ihr Ziel entsprechend zu finden und die Organisation danach auch bestmöglich effizient auszurichten. "Denn", so Badelt weiter, "Effizienz ist unter anderem auch die Einsicht in die Tatsache, dass wir nicht in einem Schlaraffenland leben.“
Norbert Zimmermann, mittlerweile Vorsitzender des Aufsichtsrates der Berndorf AG, näherte sich dem Thema auch aus einer philosophischen Sicht. Denn das „Wesentliche“ ändere sich stets und gleichzeitig müsse man sich vor Augen halten, dass im Begriff „wesentlich“ das Wort „Wesen“ also auch der Mensch „steckt“. Gleichzeitig führen Krisen auch zu notwendigen Veränderungen, die sonst nicht erfolgt wären. Entscheidend sei, so Zimmermann, dass alle Strategien und die davon abgeleiteten Maßnahmen stets mit der „Unternehmenskultur“ im Einklang stehen.
Christian Horak, fachlicher Leiter des NPO-Kongresses, stellte in seinem Vortrag einen Teil der aktuellen Studie über die Steuerung in NPOs und der öffentlichen Verwaltung vor. Die deutliche Mehrheit der Befragten gibt Qualitäts- und Risikomanagement als die zentralen Steuerungsinstrumente an, die in der Krise eingesetzt werden. Für Horak ist es wesentlich, dass die Krise keine „Krankjammerei“ auslöst, sondern als Ausgangspunkt für eine qualitative Reorganisation in der Form gesehen wird, dass „strategisch neu gedacht, Wirkungen festgestellt und auch mehr Wirkungen mit weniger Ressourcen ermöglicht werden“.
Erfahrungsberichte in Excellence Foren und auf der Standard-Podiumsbühne
Zahlreiche NPOs und Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung sind von der Krise in der Form gezeichnet, dass sie mit finanziellen Engpässen konfrontiert sind. Wie Organisationen darauf reagieren und damit umgehen, wie sie sich dabei „aufs Wesentliche“ konzentrieren, sich „strategisch neu ausrichten“ oder den „Einsatz der Ressourcen optimieren“, belegten die zahlreichen Erfahrungsberichte, die am ersten Nachmittag und zweiten Kongresstag das große Interesse der Kongress-Besucher auf sich ziehen konnten. Die Themenvielfalt reichte dabei vom Asylgerichtshof, über den Fußballclub Austria-Wien, den Verkehrsclub Österreich, über den Verein für soziale Heimstätten in Frankfurt bis zum Institut für Markenführung in Graz.
Zum Ausklang des ersten Kongresstages fand eine vielbeachtete Podiumsdiskussion unter der Leitung von Karin Bauer, KarrierenStandard, statt. Dabei diskutierten der Bestsellerautor Andreas Salcher, der Extremsportler Wolfgang Fasching, die Obfrau des Vereins RollOn Marianne Hengl sowie der Gründer von MicroCredits Karl Rabeder über das „Wesentliche“ und hier vor allem, ob es erst im Nachhinein verifiziert oder bereits im Hier und Jetzt „entdeckt“ wird.
Das Wesentliche und Motivierende ist der Idealismus, der sich auch darin manifestiert, dass in NPOs ein sehr starkes Spannungsfeld zwischen Effizienz und Idealismus „auf der Tagesordnung“ steht, skizzierte gleich zum Auftakt Christoph Badelt, WU-Rektor, das „Wesentliche in NPOs“. Da durch den Begriff „Nonprofit“ eine Abgrenzung und nicht ein Ziel definiert worden ist, stünden die NPOs vor allem vor der Herausforderung, ihr Ziel entsprechend zu finden und die Organisation danach auch bestmöglich effizient auszurichten. "Denn", so Badelt weiter, "Effizienz ist unter anderem auch die Einsicht in die Tatsache, dass wir nicht in einem Schlaraffenland leben.“
Norbert Zimmermann, mittlerweile Vorsitzender des Aufsichtsrates der Berndorf AG, näherte sich dem Thema auch aus einer philosophischen Sicht. Denn das „Wesentliche“ ändere sich stets und gleichzeitig müsse man sich vor Augen halten, dass im Begriff „wesentlich“ das Wort „Wesen“ also auch der Mensch „steckt“. Gleichzeitig führen Krisen auch zu notwendigen Veränderungen, die sonst nicht erfolgt wären. Entscheidend sei, so Zimmermann, dass alle Strategien und die davon abgeleiteten Maßnahmen stets mit der „Unternehmenskultur“ im Einklang stehen.
Christian Horak, fachlicher Leiter des NPO-Kongresses, stellte in seinem Vortrag einen Teil der aktuellen Studie über die Steuerung in NPOs und der öffentlichen Verwaltung vor. Die deutliche Mehrheit der Befragten gibt Qualitäts- und Risikomanagement als die zentralen Steuerungsinstrumente an, die in der Krise eingesetzt werden. Für Horak ist es wesentlich, dass die Krise keine „Krankjammerei“ auslöst, sondern als Ausgangspunkt für eine qualitative Reorganisation in der Form gesehen wird, dass „strategisch neu gedacht, Wirkungen festgestellt und auch mehr Wirkungen mit weniger Ressourcen ermöglicht werden“.
Erfahrungsberichte in Excellence Foren und auf der Standard-Podiumsbühne
Zahlreiche NPOs und Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung sind von der Krise in der Form gezeichnet, dass sie mit finanziellen Engpässen konfrontiert sind. Wie Organisationen darauf reagieren und damit umgehen, wie sie sich dabei „aufs Wesentliche“ konzentrieren, sich „strategisch neu ausrichten“ oder den „Einsatz der Ressourcen optimieren“, belegten die zahlreichen Erfahrungsberichte, die am ersten Nachmittag und zweiten Kongresstag das große Interesse der Kongress-Besucher auf sich ziehen konnten. Die Themenvielfalt reichte dabei vom Asylgerichtshof, über den Fußballclub Austria-Wien, den Verkehrsclub Österreich, über den Verein für soziale Heimstätten in Frankfurt bis zum Institut für Markenführung in Graz.
Zum Ausklang des ersten Kongresstages fand eine vielbeachtete Podiumsdiskussion unter der Leitung von Karin Bauer, KarrierenStandard, statt. Dabei diskutierten der Bestsellerautor Andreas Salcher, der Extremsportler Wolfgang Fasching, die Obfrau des Vereins RollOn Marianne Hengl sowie der Gründer von MicroCredits Karl Rabeder über das „Wesentliche“ und hier vor allem, ob es erst im Nachhinein verifiziert oder bereits im Hier und Jetzt „entdeckt“ wird.


























































