
18.04.2011
„15.000.000.000 US$ haben die drei Anbieter IBM, Oracle und SAP 2007 für Zukäufe im Segment Business Intelligence ausgegeben,“ meint Carsten Bange,......Geschäftsführer von BARC, gleich zu Beginn der 6. ÖCI-BARC-Tagung, die am 13. und 14. April 2011 vor 150 Teilnehmern erfolgreich über die Bühne gegangen ist.
Die Big 5 (IBM, Microsoft, Oracle, SAP, SAS), so Bange weiter, verstünden sich als Komplettanbieter (BI-Anwenderwerkzeuge und Datenmanagement). Darüber hinaus gäbe es globale Datenmanagement-Spezialisten, die sich auf Datenbanken und Datenintegration konzentrieren, und auch gobale BI Anwenderwerkzeug-Spezialisten (z.B.: JasperSoft, MicroStrategy, QlikTech). Lokale Champions mit einer guten Präsenz im zentraleurpäischen Raum wären zum Beispiel Bissantz, Board, CoPlanner, Corporate Planning, Cubeware, Evidanza, Infor und Winterheller. Dass es bald nur noch fünf Anbieter für Business Intelligence-Lösungen gibt, schließen die Experten von BARC aus.
Doch welche Lösung ist die richtige?
Erfahrungen aus der Marktentwicklung zeigen, dass Unternehmen, die sich für die Lösung und nicht für den Anbieter entschieden haben, zufriedener waren. Es gibt also nicht die richtige, sondern nur die passende Lösung. Außerdem hat sich gezeigt, dass das Produktportfolio von einem Anbieter nicht gleich einem integrierten Produktportfolio ist. Oft ist auch die Kombination von Lösungen verschiedener Anbieter notwendig, um ein leistungsfähiges Portfolio auf allen Ebenen zusammenzustellen. Dabei sind die Interoperabilität und Offenheit wichtige Entscheidungskriterien und die anforderungsorientierte Auswahl und regelmäßige Beobachtung des Werkzeugmarktes empfehlenswert.
Welche Trends bewegen den Markt?
Es ist zu beobachten, dass die Dynamik des Wandels alle Unternehmen berührt. Die passende Business-Intelligence Strategie ist daher von vielen Faktoren abhängig: die Verbreiterung der Nutzerbasis, die Ausweitung auf weitere Unternehmensbereiche, eine ganzheitliche Betrachtung und Integration von BI-Anwendungen, Management Cockpits (Dashboards), Planung und Simulation, Strategie-Management, Prozessorientierte BI, Datenqualitätsmanagement, Werkzeugstandardisierung und Bebauungsplanung, Web-basierte Applikationen und Web 2.0 Technologien, vielfältige Clients (Web, Office, Mobile Clients, Services), In-Memory Datenbanken und spezielle Indizierungsformen, Data-Warehouse-Appliances, Virtualisierung, von ETL zu Datenmanagement-Plattformen, heterogene und neue Zugriffs- und Verteilmodelle (SaaS), Einrichtung oder Verbreiterung von BI CCs, Aufgabenverteilung zwischen IT, Fachbereichen und Informationsmanagement, BI Marketing, Data Governance, dezentrale Flexibilität bei zentraler Kontrolle und die Etablierung agiler Betriebsmodelle.
In Zukunft werden auch neue Internet-Technologien die Umsetzungsmöglichkeiten und Erwartungshaltung an Geschäftsapplikationen verändern. Man wird sich verstärkt Gedanken über Anwenderschnittstellen (z.B. Flash, Silverlight) und 100% webbasierte Werkzeuge machen müssen. Die Zusammenarbeit mit Social Networks vor allem, wenn es darum geht auf diese Informationen zuzugreifen (z.B. Wikipedia) wird mehr in den Mittelpunkt rücken und natürlich auch Mobile Mobile BI (Mashup Geographie/Kundeninformation, BI-Gadgets).
Das Fazit lautet daher: Business Intelligence ist als strategisch wichtiges Instrument für Unternehmen unabdingbar. Grundlage erfolgreicher Business Intelligence ist eine BI-Strategie, die fachliche, technische und organisatorische Ziele und Standards definiert. Technische Innovationen im Internet ermöglichen Steigerung der Anwenderakzeptanz und breiteren Einsatz von BI und vor allem geht es darum die passende Lösung zu finden und nicht den Anbieter zu kaufen.
Mirko Waniczek von ÖCI und Contrast Management Consulting, reflektierte in seinem Vortrag in diesem Zusammenhang die Ergebnisse des aktuellen ÖCI-Controlling-Panels.
Demnach beschäftigen Planung und Reporting, insbesondere deren Software-Unterstützung, die Unternehmen in besonderem Maße. In beiden Kernprozessen wird massives Optimierungspotenzial in einer verbesserten IT-Unterstützung, damit auch in einer Ablöse weitreichender, auf MS Excel basierenden Applikationen, gesehen.
Die Einführung bzw. Optimierung der IT-Unterstützung ist das Top-Thema in der Optimierung der Planung. Mehr als die Hälfte der Unternehmen (54%) planen, Planungswerkzeuge einzuführen bzw. zu optimieren. Danach folgen die potenziell konfligierende Entwicklungen, einerseits die Top-Down-Orientierung in der Planung zu forcieren und andererseits Planung zu dezentralisieren (jeweils 22%). Beide Schritte, besonders aber eine Dezentralisierung der Planung sind ohne professionelle Toolunterstützung nicht denkbar. Darüber hinaus lassen sich unter den Befragten auch deutliche Bestrebungen, die Planung qualitativ zu verbessern, nachweisen. Bereits 85% geben an, über eine integrierte Erfolgs-, Finanz- und Bilanzplanung zu verfügen und 94% erweitern ihre Planung sukzessive um eine Maßnahmenkomponente.
Im Reporting sind die Veränderungswünsche die Software-Unterstützung betreffend noch massiver (56%). Hier müssen Software-Tools einerseits in der Lage sein, Daten aus heterogenen Datenquellen zu integrieren, da eine wieder deutlich steigende Anzahl an Unternehmen (45%) planen, verstärkt nicht-monetäre Kennzahlen in das Reporting aufzunehmen. Zum Anderen müssen Reporting-Tools dem Enduser Unterstützung zu bieten, denn in fast jedem 2. Unternehmen wird die optische Aufbereitung der Reports kritisiert. Weiters steigen mit zunehmenden Unternehmensgrößen auch Kommentierungsnotwendigkeiten. 40% streben eine Intensivierung der Kommentierung, in vielen Reportinglösungen ein eher stiefmütterlich behandeltes Thema, an. Die Beschleunigung im Reporting wurde bereits in den vergangenen Jahren intensiv betrieben, "nur" noch 25% der Unternehmen planen, das Berichtsdatum vorzuverlegen.
Die Big 5 (IBM, Microsoft, Oracle, SAP, SAS), so Bange weiter, verstünden sich als Komplettanbieter (BI-Anwenderwerkzeuge und Datenmanagement). Darüber hinaus gäbe es globale Datenmanagement-Spezialisten, die sich auf Datenbanken und Datenintegration konzentrieren, und auch gobale BI Anwenderwerkzeug-Spezialisten (z.B.: JasperSoft, MicroStrategy, QlikTech). Lokale Champions mit einer guten Präsenz im zentraleurpäischen Raum wären zum Beispiel Bissantz, Board, CoPlanner, Corporate Planning, Cubeware, Evidanza, Infor und Winterheller. Dass es bald nur noch fünf Anbieter für Business Intelligence-Lösungen gibt, schließen die Experten von BARC aus.
Doch welche Lösung ist die richtige?
Erfahrungen aus der Marktentwicklung zeigen, dass Unternehmen, die sich für die Lösung und nicht für den Anbieter entschieden haben, zufriedener waren. Es gibt also nicht die richtige, sondern nur die passende Lösung. Außerdem hat sich gezeigt, dass das Produktportfolio von einem Anbieter nicht gleich einem integrierten Produktportfolio ist. Oft ist auch die Kombination von Lösungen verschiedener Anbieter notwendig, um ein leistungsfähiges Portfolio auf allen Ebenen zusammenzustellen. Dabei sind die Interoperabilität und Offenheit wichtige Entscheidungskriterien und die anforderungsorientierte Auswahl und regelmäßige Beobachtung des Werkzeugmarktes empfehlenswert.
Welche Trends bewegen den Markt?
Es ist zu beobachten, dass die Dynamik des Wandels alle Unternehmen berührt. Die passende Business-Intelligence Strategie ist daher von vielen Faktoren abhängig: die Verbreiterung der Nutzerbasis, die Ausweitung auf weitere Unternehmensbereiche, eine ganzheitliche Betrachtung und Integration von BI-Anwendungen, Management Cockpits (Dashboards), Planung und Simulation, Strategie-Management, Prozessorientierte BI, Datenqualitätsmanagement, Werkzeugstandardisierung und Bebauungsplanung, Web-basierte Applikationen und Web 2.0 Technologien, vielfältige Clients (Web, Office, Mobile Clients, Services), In-Memory Datenbanken und spezielle Indizierungsformen, Data-Warehouse-Appliances, Virtualisierung, von ETL zu Datenmanagement-Plattformen, heterogene und neue Zugriffs- und Verteilmodelle (SaaS), Einrichtung oder Verbreiterung von BI CCs, Aufgabenverteilung zwischen IT, Fachbereichen und Informationsmanagement, BI Marketing, Data Governance, dezentrale Flexibilität bei zentraler Kontrolle und die Etablierung agiler Betriebsmodelle.
In Zukunft werden auch neue Internet-Technologien die Umsetzungsmöglichkeiten und Erwartungshaltung an Geschäftsapplikationen verändern. Man wird sich verstärkt Gedanken über Anwenderschnittstellen (z.B. Flash, Silverlight) und 100% webbasierte Werkzeuge machen müssen. Die Zusammenarbeit mit Social Networks vor allem, wenn es darum geht auf diese Informationen zuzugreifen (z.B. Wikipedia) wird mehr in den Mittelpunkt rücken und natürlich auch Mobile Mobile BI (Mashup Geographie/Kundeninformation, BI-Gadgets).
Das Fazit lautet daher: Business Intelligence ist als strategisch wichtiges Instrument für Unternehmen unabdingbar. Grundlage erfolgreicher Business Intelligence ist eine BI-Strategie, die fachliche, technische und organisatorische Ziele und Standards definiert. Technische Innovationen im Internet ermöglichen Steigerung der Anwenderakzeptanz und breiteren Einsatz von BI und vor allem geht es darum die passende Lösung zu finden und nicht den Anbieter zu kaufen.
Mirko Waniczek von ÖCI und Contrast Management Consulting, reflektierte in seinem Vortrag in diesem Zusammenhang die Ergebnisse des aktuellen ÖCI-Controlling-Panels.
Demnach beschäftigen Planung und Reporting, insbesondere deren Software-Unterstützung, die Unternehmen in besonderem Maße. In beiden Kernprozessen wird massives Optimierungspotenzial in einer verbesserten IT-Unterstützung, damit auch in einer Ablöse weitreichender, auf MS Excel basierenden Applikationen, gesehen.
Die Einführung bzw. Optimierung der IT-Unterstützung ist das Top-Thema in der Optimierung der Planung. Mehr als die Hälfte der Unternehmen (54%) planen, Planungswerkzeuge einzuführen bzw. zu optimieren. Danach folgen die potenziell konfligierende Entwicklungen, einerseits die Top-Down-Orientierung in der Planung zu forcieren und andererseits Planung zu dezentralisieren (jeweils 22%). Beide Schritte, besonders aber eine Dezentralisierung der Planung sind ohne professionelle Toolunterstützung nicht denkbar. Darüber hinaus lassen sich unter den Befragten auch deutliche Bestrebungen, die Planung qualitativ zu verbessern, nachweisen. Bereits 85% geben an, über eine integrierte Erfolgs-, Finanz- und Bilanzplanung zu verfügen und 94% erweitern ihre Planung sukzessive um eine Maßnahmenkomponente.
Im Reporting sind die Veränderungswünsche die Software-Unterstützung betreffend noch massiver (56%). Hier müssen Software-Tools einerseits in der Lage sein, Daten aus heterogenen Datenquellen zu integrieren, da eine wieder deutlich steigende Anzahl an Unternehmen (45%) planen, verstärkt nicht-monetäre Kennzahlen in das Reporting aufzunehmen. Zum Anderen müssen Reporting-Tools dem Enduser Unterstützung zu bieten, denn in fast jedem 2. Unternehmen wird die optische Aufbereitung der Reports kritisiert. Weiters steigen mit zunehmenden Unternehmensgrößen auch Kommentierungsnotwendigkeiten. 40% streben eine Intensivierung der Kommentierung, in vielen Reportinglösungen ein eher stiefmütterlich behandeltes Thema, an. Die Beschleunigung im Reporting wurde bereits in den vergangenen Jahren intensiv betrieben, "nur" noch 25% der Unternehmen planen, das Berichtsdatum vorzuverlegen.



































































