
Martin Mihalits, Senior Controller, BILLA AG
seit 25 Jahren begeisterter Posaunist
Musik kann beruhigen, anregen oder aufregen. Selbst zu musizieren formt den Menschen, fördert Zielstrebigkeit, Selbstdisziplin, Konzentrationsfähigkeit und die Anpassungsfähigkeit. Alles Attribute, die auch im Berufsleben und für den Controller wichtig sind.
Ein anderer nicht zu verachtender Grund, warum ich es nicht missen möchte, Musik zu machen, ist der Spaß bei der Probenarbeit und bei den Auftritten sowie das gemütliche Beisammensein nach den Proben bzw. Auftritten. Natürlich macht es auch Freude, die Zuhörer mit seiner Musik zu begeistern. Eine persönliche Befriedigung stellt sich nicht nur ein, wenn alle Zielvorgaben im Unternehmen erreicht werden, sondern auch, wenn ein Musikstück nach dem Erarbeiten erfolgreich dargeboten wurde. Sollte man meinen, dass Controlling und Kunst nichts miteinander verbindet, so erkennt man bei näherer Betrachtung doch diverse Parallelen.
Kunst ist ein menschliches Kulturprodukt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses. Das Kunstwerk steht meist am Ende dieses Prozesses. Auch vor den Ergebnissen des Controllings steht ein kreativer Prozess. So wie im Speziellen die Musik erst durch organisierte Form von Schallereignissen entsteht, die sich innerhalb eines bestimmten Tonsystems mit Stimme oder Instrumenten, Interpretation und Zusammenspiel zu einer schönen Melodie entwickelt, wird erst durch das Controlling mit seinen Instrumenten unter Berücksichtigung der unternehmens-spezifischen Rahmenbedingungen aus den Konvolut an Zahlen und Informationen ein sinnvolles Steuerungselement für das Management. Was für den Musiker die Noten sind, bedeuten für den Controller die diversen Kennzahlen.
Auch die sozialen Kompetenzen und Kommunikationsfähigkeit, die man beim Spiel in kleinen und großen Musikgruppen erwirbt, sind nützlich bei der Koordination eines funktionsfähigen Planungs-, Kontroll- und Informationssystems sowie die laufende Gestaltungs-, Anpassungs- und Abstimmungsaufgaben innerhalb der verschiedenen Abteilungen im Unternehmen.
Die persönliche und fachliche Weiterentwicklung ist sowohl in der Musik als auch im Controlling unumgänglich. Im Controlling sind immer wieder Quality Checks, Neugestaltungen und Ergänzungen der Systeme und Prozesse notwendig, um den optimalen Handlungsbedarf für das Management zur Zielerreichung aufzuzeigen. Durch ständiges Üben, Zusammenspielen und das gemeinsame Erarbeiten eines Stückes und die Behandlung der Instrumente oder der eigenen Stimme wird gewährleistet, dem Publikum die bestmögliche Musik darbieten zu können.
Genauso vielseitig die Aufgaben des Controllers sind, ist auch mein Zugang zur Musik und Kunst. Man sollte sich keiner Kunst bzw. Musikrichtung gänzlich verschließen, sondern Offenheit an den Tag legen.
seit 25 Jahren begeisterter Posaunist
Musik kann beruhigen, anregen oder aufregen. Selbst zu musizieren formt den Menschen, fördert Zielstrebigkeit, Selbstdisziplin, Konzentrationsfähigkeit und die Anpassungsfähigkeit. Alles Attribute, die auch im Berufsleben und für den Controller wichtig sind.
Ein anderer nicht zu verachtender Grund, warum ich es nicht missen möchte, Musik zu machen, ist der Spaß bei der Probenarbeit und bei den Auftritten sowie das gemütliche Beisammensein nach den Proben bzw. Auftritten. Natürlich macht es auch Freude, die Zuhörer mit seiner Musik zu begeistern. Eine persönliche Befriedigung stellt sich nicht nur ein, wenn alle Zielvorgaben im Unternehmen erreicht werden, sondern auch, wenn ein Musikstück nach dem Erarbeiten erfolgreich dargeboten wurde. Sollte man meinen, dass Controlling und Kunst nichts miteinander verbindet, so erkennt man bei näherer Betrachtung doch diverse Parallelen.
Kunst ist ein menschliches Kulturprodukt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses. Das Kunstwerk steht meist am Ende dieses Prozesses. Auch vor den Ergebnissen des Controllings steht ein kreativer Prozess. So wie im Speziellen die Musik erst durch organisierte Form von Schallereignissen entsteht, die sich innerhalb eines bestimmten Tonsystems mit Stimme oder Instrumenten, Interpretation und Zusammenspiel zu einer schönen Melodie entwickelt, wird erst durch das Controlling mit seinen Instrumenten unter Berücksichtigung der unternehmens-spezifischen Rahmenbedingungen aus den Konvolut an Zahlen und Informationen ein sinnvolles Steuerungselement für das Management. Was für den Musiker die Noten sind, bedeuten für den Controller die diversen Kennzahlen.
Auch die sozialen Kompetenzen und Kommunikationsfähigkeit, die man beim Spiel in kleinen und großen Musikgruppen erwirbt, sind nützlich bei der Koordination eines funktionsfähigen Planungs-, Kontroll- und Informationssystems sowie die laufende Gestaltungs-, Anpassungs- und Abstimmungsaufgaben innerhalb der verschiedenen Abteilungen im Unternehmen.
Die persönliche und fachliche Weiterentwicklung ist sowohl in der Musik als auch im Controlling unumgänglich. Im Controlling sind immer wieder Quality Checks, Neugestaltungen und Ergänzungen der Systeme und Prozesse notwendig, um den optimalen Handlungsbedarf für das Management zur Zielerreichung aufzuzeigen. Durch ständiges Üben, Zusammenspielen und das gemeinsame Erarbeiten eines Stückes und die Behandlung der Instrumente oder der eigenen Stimme wird gewährleistet, dem Publikum die bestmögliche Musik darbieten zu können.
Genauso vielseitig die Aufgaben des Controllers sind, ist auch mein Zugang zur Musik und Kunst. Man sollte sich keiner Kunst bzw. Musikrichtung gänzlich verschließen, sondern Offenheit an den Tag legen.







